Amber V. Nicole - The Book of Azrael | Rezension

Dienstag, Mai 13, 2025

 

The Book of Azrael (Götter und Monster, Band 1) | Amber V. Nicole | 720 Seiten | Blanvalet | eBook12,99€ | Paperback 17,00€


Er ist ihr Erzfeind – und der Einzige, der ihr helfen kann, ihre Welt zu retten.

Um ihre sterbende Schwester zu retten, schließt die verzweifelte Dianna einen lebenslang bindenden Pakt: als erste Offizierin des gefürchteten und gefährlichen Unterweltboss Kaden befehligt sie seine Armee aus grausamen Monstern, Gestaltwandlern, Vampiren und Hexen. Als Kaden die Herrschaft des gesamten Reiches an sich reißen will, muss Dianna für ihn eine uralte Reliquie beschaffen. Diese soll sich ausgerechnet im Besitz des Gottes Samkiel befinden, Diannas Erzfeind, der das Reich seit tausenden Jahren besetzt hält. Doch als sie Samkiel begegnet, muss sie eine Wahl treffen, die alles verändern wird …
Quelle: Blanvalet

Herzlichen Dank an den Blanvalet Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat!

„The Book of Azrael“ von Amber V. Nicole ist der Auftakt zur Gods & Monsters-Trilogie – und was für einer! Wer High Fantasy liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Das Cover ist ein absoluter Traum und war tatsächlich auch das Erste, was mich neugierig gemacht hat. Zum Glück hält der Inhalt, was das Äußere verspricht – zumindest größtenteils.

Die Geschichte startet ohne Umschweife – man wird sofort in eine düstere, komplexe und brutale Welt geworfen, in der Magie, Götter und Monster aufeinanderprallen. Die Kombination aus klassischer High Fantasy und modernen Elementen erinnert mich stellenweise stark an Crescent City von Sarah J. Maas – ein Vergleich, der Fans dieses Genres definitiv neugierig machen dürfte.

Protagonistin Dianna hat mich besonders beeindruckt. Sie ist keine strahlende Heldin, sondern agiert oft moralisch zweifelhaft, brutal und erbarmungslos – und trotzdem (oder gerade deshalb?) wächst sie einem ans Herz. Es ist erfrischend, eine Figur zu begleiten, die nicht dem typischen Held:innenbild entspricht.

Die Dynamik zwischen Dianna und Samkiel ist ein klassischer Slow Burn – sehr langsam, sehr zaghaft, aber emotional intensiv. Wer hier auf viel Romance oder Spice hofft, wird zwar nicht völlig leer ausgehen, muss sich aber mit gut versteckten und seltenen Momenten begnügen. Für mich hätte es ruhig ein wenig mehr Entwicklung zwischen den beiden geben dürfen, aber die Spannung und Chemie sind definitiv da.

Einziger Kritikpunkt: Mit ein paar Kürzungen – vielleicht 100 bis 200 Seiten – wäre das Buch noch packender gewesen. Gerade im Mittelteil schleichen sich einige Längen ein, die den Lesefluss etwas hemmen.

Insgesamt ein starker, wenn auch nicht perfekter Auftakt einer Trilogie, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Wer Lust auf eine düstere, komplexe und andersartige Fantasywelt hat, sollte unbedingt einen Blick riskieren!




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