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Sophie Lark - Kingmakers - Jahr 2 | Rezension

Samstag, November 30, 2024

 

Kingmakers - Jahr 2 (Kingmakers-Reihe, Band 2) | Sophie Lark | 448 Seiten | Bloom | eBook 4,99€ | Paperback 16,00€


Er will die eine Frau, die er nicht haben kann ...

Zoe Romero könnte unerreichbarer nicht sein. Ein Ehevertrag bindet sie an den skrupellosesten Mann von ganz Kingmakers. Sich ihr zu nähern würde die eisernen Regeln der Mafia-Welt brechen. 

Aber Regeln haben Miles Gallo noch nie aufgehalten. Er will Zoe für sich gewinnen – egal um welchen Preis. 

Zoes und Miles’ verbotene Gefühle entfachen einen Machtkampf mit katastrophalen Folgen. In einer Welt, in der ein einziger Verstoß gegen die Gesetze den Tod bedeuten kann, geht es bei Miles’ Leidenschaft für Zoe nicht nur um Liebe ... es geht ums Überleben.

Quelle: Bloom



Herzlichen Dank an den Bloom Verlag, der mir das Buch als Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat!

Mit "Kingmakers – Jahr 2" setzt Sophie Lark die beliebte Kingmakers-Reihe fort, doch leider kann der zweite Teil die Erwartungen, die der starke Auftakt bei mir geweckt hat, nicht ganz erfüllen. Obwohl das Buch einige der Elemente bietet, die Fans der Reihe schätzen – Spannung, Drama und eine Prise Smut – bleibt es hinter seinem Potential zurück.

Der Roman stellt Zoe und Miles als Hauptprotagonisten ins Zentrum, wobei die Beziehung der beiden als „Forbidden Romance“ angekündigt wird. Doch genau hier liegt eine der größten Enttäuschungen: Wo war die verbotene Romanze? Das Trope wurde kaum genutzt, sodass die Spannung, die eine solche Konstellation normalerweise erzeugen könnte, komplett verpufft. Stattdessen gibt es viel Insta Lust, doch die emotionale Entwicklung zwischen Zoe und Miles bleibt blass. Wie und warum sie sich ineinander verlieben, wird kaum nachvollziehbar gezeigt – die Tiefe fehlt schlichtweg. Ihre Beziehung wirkt dadurch leider eher oberflächlich.

Ein weiterer Kritikpunkt ist der Perspektivwechsel zu Cat, Zoes Schwester. Zwar ist es offensichtlich, dass ihre Kapitel als Vorbereitung für den nächsten Band dienen, der sich auf sie konzentrieren wird, doch in diesem Buch tragen sie wenig zur eigentlichen Geschichte bei. Stattdessen bremsen sie den ohnehin schwächelnden Erzählfluss weiter aus.

Der Roman startet vielversprechend mit einem guten Tempo und spannenden Entwicklungen, aber etwa ab der Hälfte verliert die Geschichte zunehmend an Fahrt. Ich ertappte mich dabei, wie ich einige Seiten nur noch überflog, weil die Handlung kaum noch vorankam und echte Highlights fehlten. Auch der Wettkampf „Quartum Bellum“, der im ersten Band so zentral war, taucht zwar erneut auf, wirkt hier aber eher wie ein Platzhalter ohne nennenswerte Relevanz für die Story.

Was dem Buch zugutegehalten werden kann, ist, dass es trotz aller Schwächen smutty und trashig ist – eine Kombination, die ich persönlich liebe.

Insgesamt ist "Kingmakers – Jahr 2" ein Buch mit einem starken Anfang, das jedoch ab der Hälfte stark nachlässt. Wichtige Trope-Potentiale wurden nicht ausgeschöpft, und die Charaktere sowie ihre Beziehungen blieben oft oberflächlich. Für Fans der Reihe, die Smut und Drama suchen, mag es dennoch unterhaltsam sein, doch insgesamt finde ich der zweite Teil deutlich schwächer als sein Vorgänger.



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