Stephanie Garber - Caraval | Rezension

Freitag, März 24, 2017

Caraval | Stephanie Garber | 400 Seiten | ivi | eBook 12,99€ | Broschiert 14,99€

"Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ..."


Seitdem ich bei vielen englischsprachigen Bloggern, Booktubern etc. auf "Caraval" von Stephanie Garber gestoßen bin und die zahlreichen positiven Bewertungen gelesen habe, habe ich es kaum erwarten können, bis das Buch endlich auf Deutsch auf den Markt kommt. Am 20. März war es dann endlich so weit! Der Verlag hat mir das Buch sogar schon einige Tage vorher zukommen lassen, worüber ich mich unglaublich gefreut habe.
Garbers Debütroman erscheint in insgesamt 25 Ländern und wird derzeit in Hollywood verfilmt. Es wird definitv noch einen zweiten Teil geben, der aber wohl nicht vor 2018 erscheinen wird ...

Das Cover wurde vom Original übernommen und sieht einfach großartig aus! Es ist bunt und wirkt mysteriös, was das Geheimnis um Caraval unterstreicht. Der Sternenhimmel, der als Hintergrund fungiert, passt perfekt, da Caraval immer nur nachts gespielt wird.
Auch die Gestaltung im Inneren des Buches ist mehr als gelungen.

Um was geht es? Scralett Dragna fürchtet nichts so sehr wie ihren Vater, der grausam als Governor über die Insel Trisda herrscht. Sie träumt davon, von Trisda zu fliehen und eines Tages Caraval, ein verzaubertes Spiel, zu besuchen. Doch ihr Wunsch scheint unerreichbar -bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, um an Caraval teilzunehmen. Aber ist Caraval wirklich das, was sich Scarlett ihr ganzes Leben lang erhofft hat? Denn sobald das Spiel beginnt, beschleichen sie rasch Zweifel. Räume verändern auf unerklärliche Art und Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und versteckte Falltüren führen in verborgene, finstere Tunnel, in denen sie die Realität vom Zauber nicht mehr zu unterscheiden mag. Als dann noch ihre Schwester spurlos verschwindet, muss Scralett feststellen, dass sich ein schreckliches Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...

Scarlett hat mir als Protagonisten sehr gut gefallen. Durch ihren tyrannischen Vater hat sie gelernt, sehr vorsichtig zu sein und niemandem zu trauen. Sie denkt sehr pragmatisch, aber hat das Herz definitv am rechten Fleck. Ihre Schwester Donatella ist mit ihrer Abenteuerlust das genaue Gegenteil. Tella verschwendet keinen Gedanken an Konsequenzen, die ihr Handeln nach sich ziehen könnte, sondern lebt im Hier und Jetzt.
Obwohl man sich als Leser von Anfang an unsicher ist, was Julian im Schilde führt, geht von ihm doch eine gewisse Anziehungskraft aus. Mit seinem Charme und guten Aussehen betört er nicht nur die Schwestern, sondern auf jeden Fall auch den Leser.

Der Schreibstil von Stephanie Garber ist wunderbar leicht und flüssig, aber dennoch besonders. Durch die sehr bildliche und malerische Sprache bekommt mein ein genaues und detailliertes Bild von den Charakteren und dem Setting. Erzählt wird die Geschichte mithilfe des personalen Erzählers, der seinen Schwerpunkt auf Scarlett hat. Man taucht also gemeinsam mit ihr in eine magische, völlig fremde und neue Welt ein. Genauso unwissend und neugierig, was wohl hinter dem Spiel steckt, entdeckt man gemeinsam mit Scarlett in die ungewöhnliche Welt von Caraval.
Die Grundidee an sich ist einfach faszinierend und geradezu magisch, ihre Umsetzung sensationell gelungen. Man findet sich selbst in einem Meer von Unklarheiten wieder und fragt sich nicht selten, was ist Realität und was nur gespielt. Die Autorin hat es perfekt verstanden, den Leser an der Nase herumzuführen. Selbst wenn man sich sicher ist, so wird man später eines besseren belehrt. Nichts ist so wie es scheint.
Auch die Entwicklung der Figuren hat mir außerordentlich gut gefallen. Zu lesen, wie Scarlett an ihren Aufgaben wächst, und wie sie trotz aller Hindernisse immer wieder neuen Mut schöpft, war einfach toll.
Ich bin irre gespannt auf den nächsten Band und kann es jetzt schon kaum erwarten, wieder in die magische Welt von Stephanie Garber einzutauchen.

Das Buch besitzt absolutes Suchtpotential. Die Idee und die Umsetzung sind einzigartig und grandios, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann und sich oft fragt, was ist hier nur ein Spiel. "Caraval" von Stephanie Garber bekommt verdient eine hundertprozentige Leseempfehlung.


Das Buch wurde mir vom Piper Verlag zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür!

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4 Kommentare

  1. Sehr schöne Rezension! Ich habe das Buch auch eben rezensiert und mir hat es auch super gut gefallen. Es ist wirklich ein besonderes, magisches Buch.

    Liebe Grüße,
    Andreea
    http://andreealiest.blogspot.de/

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    1. Hey Andreea,

      Dankeschön! Ja, das Buch hat einen in eine magische Welt entführt.

      Liebe Grüße,
      Myri :)

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  2. Hallo Myri,
    meine Buchhändlerin hat mir schon in den höchsten Tönen von diesem Buch vorgeschwärmt. Ich habe auch bei anderen Bloggern schon viel Gutes gelesen. Deine Rezension setzt dem Ganzen noch das Sahnehäubchen oben drauf. Ich glaube ich muss Caraval bald von meiner Wunschliste befreien!

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Hey Tanja,
      Danke für deine lieben Worte! :)
      Mir hat das Buch so gut gefallen, ich konnte es einfach nicht weglegen. Kann es dr also wirklich nur ans Herz legen.

      Ganz liebe Grüße,
      Myri :)

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Liebe Grüße,
Myri

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